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Ohne Titel

Daraufhin öffnete er die Tür, davor standen einige Menschen die ihn schweigend ansahen. Er konnte nichts sagen, es überkam ihn ein sehr komisches Gefühl das sich sehr beklemmend anfühlte.

Mit geballten Fäusten und Wütenden Mienen durchbohrten ihn diese Blicke, wie gelähmt stand er nun da.

Auf Schildern standen Sätze die ihn als Mörder von Kindern betitelten, ein Fernsehteam begann Kameras aufzubauen und drei Beamte die aus der Meute hervortraten hatten schon Handschellen aus Stahl aus ihrem Gürtel genommen.

Er, gerade er galt nun als Mörder der beiden Zwillinge hier in diesem kleinen Ort. Jeder kannte ihn und er kannte jeden. Er erkannte viele bekannte Gesichter die vor seiner Tür standen, doch all die wärme und Güte die sie sonst ausstrahlten zeigten nun eine Hässliche Fratze des Hasses oder der Abscheu.

Sein blick ging langsam im Kreis herum und als er sie sah durchzuckte es seinen Körper, gerade SIE stand dort inmitten der Menschen die ihn als Mörder sahen. SIE hätte ihm vielleicht noch den Rücken gestärkt aber er sah keinerlei Sympathie in ihrem Blick.

Die Beamten drehten ihn mit festen Griffen um sich und tasteten ihn ab, alles beobachtend von hunderten Augenpaaren die ihn fest im blick hielten. Er lies sich ohne Gegenwehr die Handschellen hinter seinem rücken festmachen, der beamte schaute ihn verachtend an und zog ihn mit sich in Richtung des Autos das hinter der Menschenmasse Parkierte.

Kameras nahmen jeden Schritt, jeden Blick und jeden Atemzug von ihm auf bis er im Auto saß. Ein paar der Menschen hatten begonnen zu buhen oder ihn als Schwein, Mörder oder kranken anzubrüllen.

Er blieb ruhig doch die innerlich war er völlig verkrampft.

In Hausschuhen saß er im Wagen, ein Beamter neben ihm der andere vorne am Lenkrad.

Als sie gerade losfahren wollten blickte der Mann dem Beamten in die Augen und sagte:

„Werter Herr Polizist, ich habe von den grauenhaften Morden von der Zeitung erfahren, allerdings war ich zu der Zeit der Tat mit meiner Geliebten im Sonnigen Spanien. Ich konnte diese Tat nicht begehen.“ Der beamte schaute ihn an nickte und flüsterte etwas zu seinem Kollegen am Lenkrad. „Sie wohnen doch in der Nr.37a nicht?“

Er schaute auf, lächelte kurz und sagte:“ Nein ich wohne in der 38 , die 37 ist gerade gegenüber mein Nachbar dort ist allerdings seit Tagen nicht zu sehen, ich denke nicht das er zugegen ist.“

Die Beamten schauten sich an, einer fluchte leise und sagte:“ Wieso haben sie uns dies nicht vorher gesagt? Doch sie sind still mit uns gekommen, auch den Menschen vor ihrem Haus sagten sie nichts, wieso das?“

Er drehte den Kopf schaute aus dem Fenster und versuchte sie zu erblicken, doch die Reporter und Kameras nahmen ihm die Sicht. Schließlich wand er seinen Kopf und meinte mit leiser Stimme:“ich habe ein verbrechen verübt werte Herren, und dachte sie seien deswegen vor meiner Tür. Ich betrog meine Frau mit der ich nun seit 23 Jahren Glücklich verheiratet bin, nur die Fleischeslust hatte mich übermannt. Nun ich dachte deshalb seien all diese Menschen hier.“

Die Beamten überkam ein kurzes Grinsen, luden ihn aus dem Wagen aus und nahmen ihm die Handfesseln ab. Die verwunderten Menschen und Reporter staunten nicht schlecht als er sagte:“Ich bin schuldig, doch schuldig einer anderen Tat, nicht dieser.“

Er ging langsam zu seiner Haustür machte sie auf und schaute auf die Masse, diese verfolgte die beiden Beamten zu dem haus gegenüber. Die Kameras und Reporter verließen ihn alle, er lächelte und zog die Türe zu.

Schlurfte in den Keller und murmelte zu der Frau die leblos am Boden lag:“Sie war auch unter den Menschen, nun hätte ich auf dich gehört als du sagtest sie ist nicht an meinem Geiste sondern meinem Geld interessiert. Hätte ich dich doch am Leben gelassen so hätte ich jemanden gehabt der mit mir in der Türe gestanden wäre.“

Er dachte sich nun das ihn dass gleiche Schicksal ereilen würde wie seinem Nachbarn, dieser hing schon seit tagen auf dem Dachboden.

24.1.08 02:50, kommentieren

G-L-Ü-C-K???

Glück zu haben aber nicht zu verstehen.

Kann man Glück fühlen ohne Emotion? Wenn doch Glück schon eine Emotion ist?

Also wenn man selbst einsieht Glück in Händen zu tragen es aber nicht als das anzusehen?

Dann ist es kein Glück.

 

Was aber dann?

 

Ist es eine Spielerei deines eigenen Ichs?

Ist es eine Hoffnung tief im Geiste?

Ist es eine Spielerei deines Kopfes?

 

Ich tendiere dazu zu sagen es ist die Hoffnung nach Glück mit dazugehöriger Portion Optimistischer Gedanken.

Optimismus? In dem Fall doch ein Paradox wenn das eigentliche Gefühl Glück durch den Gedankengang Zerstört wird wenn man sagt man ist nicht Glücklich.

Also doch Pessimismus?

Aber wenn doch Hoffnung mit darin steckt, Hoffnung ist doch immer der Wunsch nach etwas besseren?

 

Dieser Wunsch ist doch Positiv, wieso dann aber Negative Gedankengänge mit dem Glück in der Hand?

 

G-L-Ü-C-K

 

Ist doch etwas  so Persönliches, jeder definiert das doch anders?

Oder ist vielleicht Hoffnung das eigentliche Glück? Man hofft ständig und denkt man sei bei erreichen des Zieles Glücklich!

Geld,

 

wer hofft nicht auf Geld bis auf wenige Ausnahmen, wieso sind aber gerade Vermögende Menschen meist hinter ihren Masken aus Schillerndem Schein unglücklich? Wie viele Menschen verschwinden hinter Konsumgütern und Verschwenden Materielles, während sie innerlich verkommen?

 

Sie suchen meistens nach der wahren

 

Liebe,

 

jeder möchte geliebt werden oder Lieben. Aber welcher fade Beigeschmack bringt diese mit?

Neid, oder Ungewissheit das denken ob der Partner wirklich liebt.

Es gibt viele dinge die die Liebe mitbringt.

Eifersucht oder Streit, Trennung all diese Gedanken können das Gefühl verdrängen Glücklich zu sein.

Wer Geliebt werden möchte der tut meist viel dafür unter anderem sucht er nach

 

Erfolg,

 

man möchte Gewinnen, der beste sein und im Schillernden Licht des Sieges stehen. Einmal kosten von den Süßen Knospen des Goldes das einem umgehängt wird. Schon seit Jahrtausenden ist ein Gewinner beliebt. Erfolgreich im Job darauf folgt wiederum Geld, erfolg im Sport ebenfalls. Man steht im Rampenlicht doch wem kann man glauben?

Seinem Management? Seinen neuen Freunden oder der Familie? Jeder schritt wird verfolgt den man tut, man steht nun im Fokus der Öffentlichkeit. Macht dies nicht auch einsam? Oder Misstrauisch?

Keine Aspekte des Glückes!

 

Glück könnte doch in jeder Sekunde verborgen sein, in jeder Nuance des Lebens.

Die kurzen Momente der Einsamkeit, der Liebe , der Wärme oder der Geborgenheit?

 

Glück ist erlernbar allerdings sollte man selbst das Glück wollen, nicht einfach überdecken durch all das was Situationen die Glücklich machen können mit sich bringen.

 

Lebe

1 Kommentar 24.1.08 19:58, kommentieren